Artikel 1 (Anwendungsbereich)
Diese Nutzungsbedingungen legen die Bedingungen für die Nutzung von Connekt 9 (nachfolgend "der Dienst") fest. Nutzer dürfen den Dienst nur nutzen, nachdem sie der gesondert festgelegten Datenschutzrichtlinie zugestimmt haben.
Artikel 2 (Begriffsbestimmungen)
In diesen Nutzungsbedingungen haben die wesentlichen Begriffe folgende Bedeutung: (1) "Nutzer": eine natürliche Person, die den Dienst nutzt. (2) "Kostenpflichtiger Plan": der Plus-Plan sowie sonstige kostenpflichtige Funktionen, die vom Betreiber festgelegt werden. (3) "Externe Dienste": Discord, Polar, Werbenetzwerke, KI-APIs sowie sonstige Dienste, die von anderen als dem Betreiber des Dienstes (nachfolgend "Betreiber") bereitgestellt werden.
Artikel 3 (Nutzungsberechtigung)
Der Dienst darf nur von Nutzern verwendet werden, die mindestens 13 Jahre alt sind und nach den am Wohnsitz geltenden Gesetzen zur Nutzung des Dienstes berechtigt sind. Die Nutzung durch Personen unter 13 Jahren ist untersagt. Soweit je nach Wohnsitzregion eine Zustimmung von Erziehungsberechtigten erforderlich ist, haben Nutzer diese vor der Nutzung einzuholen.
Artikel 4 (Kontoregistrierung und Authentifizierung)
Für die Kontoregistrierung und den Login in den Dienst ist eine Authentifizierung über Discord erforderlich. Aufgrund von Störungen, Spezifikationsänderungen, Beschränkungen, Token-Ablauf oder sonstigen Umständen auf Seiten von Discord kann es sein, dass Registrierung, Login oder einzelne Funktionen nicht verfügbar sind. Nutzer haben wahrheitsgemäße und aktuelle Informationen zu registrieren und ihre Authentifizierungsdaten sowie genutzten Endgeräte in eigener Verantwortung zu verwalten. Für Schäden, die durch dem Nutzer zurechenbares Verhalten entstehen, haftet der Betreiber nicht.
Artikel 5 (Zustimmung zu den Bedingungen und Zustimmungsprotokoll)
Nutzer haben den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie in der vom Dienst vorgegebenen Weise zuzustimmen. Der Betreiber darf Zustimmungsprotokolle wie Zeitpunkt der Zustimmung, betroffene Dokumente und anwendbare Versionen speichern und für Zwecke der Identitätsprüfung, Streitbeilegung und Rechtskonformität verwenden.
Artikel 6 (Änderungen der Bedingungen und Mitteilungen)
Der Betreiber kann diese Nutzungsbedingungen ändern, wenn Gesetzesänderungen, Änderungen des Dienstes, betriebliche Erforderlichkeit oder sonstige sachliche Gründe vorliegen. Inhalt und Inkrafttretensdatum der Änderungen werden durch angemessene Methoden bekannt gemacht, die der Betreiber als geeignet ansieht, etwa In-App-Benachrichtigungen, Veröffentlichungen im Web oder in sozialen Netzwerken sowie E-Mail. Soweit gesetzlich erforderlich oder vom Betreiber aus betrieblichen Gründen als notwendig erachtet, kann eine erneute Zustimmung Voraussetzung für die weitere Nutzung sein.
Artikel 7 (Leistungsinhalt)
Der Dienst umfasst Matching-Funktionen zur Suche nach Personen zum gemeinsamen Spielen, Profilverwaltungsfunktionen, Kommunikationskanäle sowie weitere Funktionen, die der Betreiber jeweils bereitstellt. Der konkrete Funktionsumfang, die Verfügbarkeitsregionen, die unterstützten Sprachen und die Nutzungsbedingungen richten sich nach den jeweils aktuellen Spezifikationen des Betreibers.
Artikel 8 (Verbotene Handlungen)
Nutzern ist es untersagt, Handlungen vorzunehmen, die gegen Gesetze oder die öffentliche Ordnung und die guten Sitten verstoßen, Rechte Dritter verletzen, falsche Informationen registrieren, belästigend sind, Identitätsmissbrauch darstellen, diskriminierend oder belästigend sind, Straftaten fördern, Systeme missbräuchlich nutzen oder die der Betreiber aus sachlichen Gründen als unangemessen beurteilt.
Artikel 9 (Nutzerdaten und Verantwortung für Inhalte)
Für von Nutzern eingegebene, gepostete, übermittelte oder verknüpfte Informationen (nachfolgend "Nutzerdaten") gewährleisten die Nutzer deren Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Nichtverletzung von Rechten Dritter und verwalten diese in eigener Verantwortung. Der Betreiber darf Nutzerdaten im für Rechtskonformität, Rechtsschutz und Betriebszwecke erforderlichen Umfang einsehen, beschränken, ausblenden oder löschen.
Artikel 10 (Moderation und Durchsetzungsmaßnahmen)
Zum Schutz der Nutzer und zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben kann der Betreiber eine Moderation durchführen, die sich vorrangig auf automatisierte KI-Entscheidungen stützt. Eine menschliche Prüfung kann bei Bedarf erfolgen, wird jedoch nicht fortlaufend garantiert. Bei Verstößen, Verdacht auf Verstöße oder nicht entscheidbaren Fällen kann der Betreiber Maßnahmen wie Warnungen, Beschränkung von Beiträgen, Funktionssperren, Kontosperren sowie Ablehnung oder Zurückstellung von Beiträgen und Bearbeitungen ergreifen.
Artikel 11 (Keine Garantie für Matching-Funktionen)
Der Dienst gewährleistet weder das Zustandekommen eines Matchings noch Kompatibilität, Sicherheit, Kontinuität, Eignung für einen bestimmten Zweck oder Ergebnisse der Kommunikation zwischen Nutzern. Kontaktaufnahmen, Treffen, Transaktionen und sonstige Handlungen zwischen Nutzern erfolgen auf eigene Entscheidung und Verantwortung der Nutzer.
Artikel 12 (Integration externer Dienste)
Da der Dienst in Verbindung mit externen Diensten bereitgestellt wird, kann die Nutzung des Dienstes ganz oder teilweise unmöglich werden, wenn bei externen Diensten Störungen, Spezifikationsänderungen, Einstellungen, Beschränkungen oder Kontosperrungen auftreten. Nutzer haben auch die Bedingungen der jeweiligen externen Dienste einzuhalten. Der Betreiber bemüht sich in angemessenem Umfang um Informationsbereitstellung und Wiederherstellungsmaßnahmen.
Artikel 13 (Entgelte und kostenpflichtige Pläne)
Inhalt, Preis, Währung, Abrechnungszyklus und steuerliche Behandlung kostenpflichtiger Pläne werden auf dem Bestellbildschirm oder auf einem vom Betreiber bestimmten Bildschirm angezeigt. Konkrete Funktionen kostenpflichtiger Pläne (z. B. Werbefreiheit, Lockerung von Funktionsgrenzen, erweiterte Suchfunktionen) richten sich nach den jeweils aktuellen, gesondert festgelegten Spezifikationen des Betreibers.
Artikel 14 (Automatische Verlängerung und Abrechnung)
Kostenpflichtige Pläne verlängern sich automatisch um den bei der Anmeldung angezeigten Zeitraum. Nutzer können die nächste Verlängerung stoppen, indem sie das vorgeschriebene Verfahren bis vor dem Verlängerungsdatum durchführen. Zeitpunkt der Belastung, Abrechnungszeitpunkt und Wirksamkeitsdatum des Verlängerungsstopps richten sich nach den auf dem Bestell- und Kontobildschirm angezeigten Bedingungen.
Artikel 15 (Kündigung und Rückerstattung)
Nutzer können die Kündigung über die vom Dienst oder vom Zahlungsdienstleister bereitgestellten Wege (einschließlich Customer Portal) durchführen. Nach Bestätigung der Kündigung im Dienst kommt die Kündigung durch die endgültige Bestätigungsaktion des Nutzers auf einem externen Zahlungsbildschirm wie dem Customer Portal zustande. Auch nach der Kündigung können kostenpflichtige Funktionen bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums nutzbar bleiben. Bei Verträgen mit vorgemerkter Kündigung kann die Kündigungsvormerkung durch eine vom Betreiber vorgesehene Fortsetzungsaktion aufgehoben und der Vertrag wiederhergestellt werden. Bei dieser Wiederherstellung erfolgen keine zusätzlichen Belastungen oder Rabatte, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich nicht, außer wenn anwendbares Recht oder die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters dies erfordern. Bei der Abbildung von Rückerstattungen oder Stornierungen können systembedingte Synchronisationsverzögerungen auftreten.
Artikel 16 (Nutzungsbeschränkungen nach Vertragsende)
Wenn nach Ende eines kostenpflichtigen Plans Datenmengen oder Funktionsnutzungen die Grenzen des kostenlosen Plans überschreiten, haben Nutzer die Löschung oder Anpassung bis zu der vom Dienst vorgegebenen Frist vorzunehmen. Erfolgt innerhalb der Frist keine Anpassung, kann der Betreiber die Nutzung übersteigender Teile beschränken, deren Anzeige einschränken oder sie löschen.
Artikel 17 (Austritt und Kontolöschung)
Nutzer können die Löschung ihres Kontos nach dem vom Dienst festgelegten Austrittsverfahren beantragen. Bei Nutzern mit kostenpflichtigem Plan wird der Austritt wirksam, wenn die Löschung oder Anonymisierung der Kundendaten beim externen Zahlungsdienstleister abgeschlossen ist. Wird dieses Verfahren aufgrund von Störungen externer Dienste oder aus anderen Gründen nicht abgeschlossen, kann der Austritt zurückgestellt werden oder unwirksam bleiben. Bei Nutzern ohne kostenpflichtigen Plan wird der Austritt mit Abschluss des vom Dienst festgelegten Austrittsverfahrens wirksam. Beim Austritt können im System gespeicherte Nutzerdaten und zugehörige Daten gelöscht werden. Die Löschung von Daten auf Seiten externer Dienste richtet sich nach deren Verfahren und kann Zeit in Anspruch nehmen.
Artikel 18 (Geistige Eigentumsrechte)
Alle Urheberrechte, Markenrechte, Know-how und sonstigen geistigen Eigentumsrechte in Bezug auf den Dienst stehen dem Betreiber oder den rechtmäßigen Rechteinhabern zu. Nutzer dürfen diese Rechte nicht über den für die Nutzung des Dienstes erforderlichen Umfang hinaus verwenden. Nutzer räumen dem Betreiber hinsichtlich der Nutzerdaten eine nicht ausschließliche und unentgeltliche Lizenz in dem Umfang ein, der für den Betrieb, die Anzeige, Sicherung, Sicherheitsmaßnahmen und Qualitätsverbesserung des Dienstes erforderlich ist.
Artikel 19 (Datenschutz und Datenverarbeitung)
Die Verarbeitung personenbezogener Daten und sonstiger Daten durch den Betreiber richtet sich nach der gesondert festgelegten Datenschutzrichtlinie. Der Betreiber verarbeitet Daten in dem für Rechtskonformität, Identitätsprüfung, Betrugserkennung, Abrechnungsverwaltung, Support und Serviceverbesserung erforderlichen Umfang.
Artikel 20 (Änderung, Unterbrechung und Einstellung des Dienstes)
Der Betreiber kann den Dienst ganz oder teilweise ändern, unterbrechen oder einstellen, wenn hierfür sachliche Gründe vorliegen, etwa Wartung, Störungsbehebung, gesetzliche Anforderungen, Umstände externer Dienste oder betriebliche Erforderlichkeit. Ist die Auswirkung auf Nutzer erheblich, bemüht sich der Betreiber um eine angemessene vorherige Information.
Artikel 21 (Haftungsausschluss)
Der Dienst wird im Ist-Zustand bereitgestellt. Der Betreiber übernimmt weder ausdrücklich noch stillschweigend Gewähr für Verfügbarkeit, Richtigkeit, Vollständigkeit, Eignung für einen bestimmten Zweck oder Nichtverletzung von Rechten. Für Schäden aufgrund von Störungen externer Dienste, Problemen der Kommunikationsumgebung, Streitigkeiten zwischen Nutzern, Fehlern der KI-Entscheidung oder höherer Gewalt haftet der Betreiber im gesetzlich zulässigen Höchstumfang nicht.
Artikel 22 (Haftungsbeschränkung)
Auch wenn der Betreiber schadensersatzpflichtig ist, ist seine Haftung auf den höheren Betrag von (i) dem Gesamtbetrag, den der betreffende Nutzer in den letzten 12 Monaten an den Betreiber gezahlt hat, und (ii) dem Gegenwert von 100 US-Dollar begrenzt und beschränkt sich auf gewöhnliche und unmittelbare Schäden. Der Betreiber haftet nicht für mittelbare, besondere oder Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder entgangene Chancen. Dies gilt nicht in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens des Betreibers oder soweit eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist.
Artikel 23 (Teilunwirksamkeit und Nichtverzicht)
Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen weiterhin wirksam. Übt der Betreiber Rechte aus diesen Nutzungsbedingungen nicht aus, gilt dies nicht als Verzicht auf diese Rechte.
Artikel 24 (Allgemeine Grundsätze zu anwendbarem Recht und Streitbeilegung)
Diese Nutzungsbedingungen gelten, soweit zwingende Rechtsvorschriften am Wohnsitz des Nutzers nicht entgegenstehen. Für anwendbares Recht, Gerichtsstand oder Schiedsverfahren in Bezug auf diese Nutzungsbedingungen gelten vorrangig die in den nachstehenden regionalen Zusatzbestimmungen festgelegten Regelungen.
Regionale Zusatzbestimmungen (US / EU / Japan)
Artikel 25 (US-Zusatz: Anwendungsbereich)
Die Artikel 25 bis 28 gelten für Nutzer mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten. Ist die Feststellung des Wohnsitzes schwierig, kann der Betreiber den Anwendungsbereich anhand angemessen verfügbarer Informationen bestimmen. Soweit Bestimmungen des US-Zusatzes mit dem globalen Haupttext kollidieren, haben die Bestimmungen des US-Zusatzes Vorrang.
Artikel 26 (US-Zusatz: Automatische Verlängerung und Kündigung)
Für Nutzer mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten werden wesentliche Bedingungen der automatischen Verlängerung (Preis, Abrechnungszeitpunkt, Verlängerungszyklus, Kündigungsmethode) vor der Bestellung klar offengelegt. Nutzer können über den Kontobildschirm oder Wege wie das Customer Portal kündigen. Soweit gesetzlich erforderlich, stellt der Betreiber Kündigungsbestätigungen oder sonstige notwendige Hinweise bereit.
Artikel 27 (US-Zusatz: Schiedsverfahren und Sammelklagen)
Streitigkeiten zwischen Nutzern mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten und dem Betreiber werden, soweit gesetzlich zulässig, durch individuelles Schiedsverfahren endgültig beigelegt. Nutzer und Betreiber verzichten im gesetzlich zulässigen Umfang auf die Teilnahme an Sammelklageverfahren. Dies gilt jedoch nicht für Streitigkeiten wegen sexueller Übergriffe oder sexueller Belästigung sowie für sonstige Streitigkeiten, bei denen eine zwingende Schiedsverpflichtung gesetzlich untersagt ist.
Artikel 28 (US-Zusatz: Ergänzung zu Haftungsausschluss und Haftungsbeschränkung)
Artikel 21 und 22 gelten im größtmöglichen Umfang, den das anwendbare Recht zulässt. Auf Betrug, vorsätzliches rechtswidriges Verhalten, Personenschäden oder sonstige gesetzlich nicht ausschließbare Haftung finden Haftungsausschluss und Haftungsbeschränkung keine Anwendung.
Artikel 29 (EU-Zusatz: Anwendungsbereich und Verbraucherrechte)
Die Artikel 29 bis 32 gelten für Nutzer mit Wohnsitz in der EU/im EWR. Der Betreiber respektiert die gesetzlichen Verbraucherrechte nach EU-Recht und den zwingenden Vorschriften der Mitgliedstaaten. Konkrete Verfahren zur Ausübung dieser Rechte werden auf vom Betreiber bestimmten Bildschirmen oder in entsprechenden Hinweisen angezeigt.
Artikel 30 (EU-Zusatz: Vertragsmäßigkeit digitaler Dienste und Rechtsbehelfe)
Der Betreiber ergreift im nach EU-Recht erforderlichen Umfang angemessene Maßnahmen, um die Vertragsmäßigkeit der digitalen Dienste sicherzustellen. Liegt eine Vertragswidrigkeit vor, können Nutzer die nach anwendbarem Recht vorgesehenen gesetzlichen Rechtsbehelfe geltend machen. Einzelheiten des Verfahrens werden auf vom Betreiber bestimmten Bildschirmen oder in entsprechenden Hinweisen angezeigt.
Artikel 31 (EU-Zusatz: Widerrufs- und Kündigungsrechte)
Für Nutzer mit Wohnsitz in der EU/im EWR richtet sich die Behandlung von Widerrufs- oder Rücktrittsrechten nach dem Bestellbildschirm und den gesetzlichen Anforderungen. Soweit vor Beginn der digitalen Bereitstellung eine Zustimmungseinholung oder die Bestätigung eines Rechtsverlusts gesetzlich erforderlich ist, setzt der Betreiber dies im nach anwendbarem Recht erforderlichen Umfang um und zeigt die konkreten Verfahren auf dem Bestellbildschirm oder in entsprechenden Hinweisen an.
Artikel 32 (EU-Zusatz: Anwendbares Recht und Gerichtsstand)
Nutzer mit Wohnsitz in der EU/im EWR verlieren nicht den Schutz durch zwingende Vorschriften ihres Wohnsitzstaates. Für Gerichtsstand und Streitbeilegungsverfahren haben, soweit gesetzlich zulässig, die Rechts- und Schutzvorschriften des Wohnsitzstaates des Nutzers Vorrang.
Artikel 33 (Japan-Zusatz: Anwendungsbereich und Verbrauchervertragsrecht)
Die Artikel 33 bis 36 gelten für Nutzer mit Wohnsitz in Japan. Die Feststellung des Wohnsitzes erfolgt auf Grundlage der Informationen, die dem Betreiber in angemessener Weise zur Verfügung stehen. Der Betreiber wendet Haftungsausschlüsse, Haftungsbeschränkungen oder sonstige nachteilige Klauseln nicht an, soweit sie gegen das Verbrauchervertragsgesetz oder andere zwingende Vorschriften verstoßen.
Artikel 34 (Japan-Zusatz: Angaben nach dem Gesetz über bestimmte Handelsgeschäfte und Bestellhinweise)
Angaben, die nach dem Gesetz über bestimmte Handelsgeschäfte und sonstigen einschlägigen Vorschriften erforderlich sind, werden auf den vom Betreiber bestimmten Bildschirmen angezeigt. Die angezeigten Inhalte können entsprechend Gesetzesänderungen oder betrieblichen Änderungen aktualisiert werden.
Artikel 35 (Japan-Zusatz: Verträge mit Minderjährigen)
Bei der Nutzung durch Minderjährige kann der Betreiber nach Maßgabe des anwendbaren Rechts die Bestätigung der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters oder sonstige erforderliche Maßnahmen verlangen. Konkrete Prüfmethoden und Betriebsverfahren werden vom Betreiber gesondert festgelegt.
Artikel 36 (Japan-Zusatz: Anwendbares Recht und Gerichtsstand)
Entstehen zwischen einem Nutzer mit Wohnsitz in Japan und dem Betreiber Streitigkeiten in Bezug auf diese Nutzungsbedingungen oder den Dienst, sind das Bezirksgericht Tokio oder das Amtsgericht Tokio als ausschließlich vereinbarter Gerichtsstand der ersten Instanz zuständig.